9.2.2019 – Schussabgabe im Zuge einer Verfolgung nach gefährlicher Drohung in Wien

+++ UPDATE: Der Mann ist seinen Verletzungen heute, 9.2.2019, erlegen +++

9.2.2019 Wien. Ein offensichtlich durch Suchtmittel beeinträchtigter Mann bedrohte am 9. Februar 2019, um ca. 03:00 Uhr, in der Jedlersdorfer Straße mehrere Personen mit dem Umbringen, verfolgte sie und flüchtete danach mit seinem Fahrzeug.

Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf versuchten den amtsbekannten Lenker im Nahbereich des Tatortes anzuhalten, die Anhaltezeichen ignorierte der 43-Jährige und setzte seine Flucht fort.

WERBUNG:

Es entwickelte sich eine Verfolgung durch mehrere Straßen und Gassen. Der Mann fuhr durch den Einfahrtsbereich eines Gemeindebaus, durchbrach einen Schranken und trotz mehrerer abgegebener Schreckschüsse ignorierte er erneut einen Anhalteversuch.

Im Bereich der Jedlersdorfer Straße mit der Schwemmäckergasse positionierte sich ein weiterer polizeilicher Streifenwagen um dem 43-Jährigen den Weg abzusperren.

Mit rund 110 km/h fuhr der Mann direkt auf die Beamten zu. Auf Grund dieser offensichtlich lebensbedrohlichen Lage gaben die Polizisten mehrere Schüsse in Richtung des Fahrzeuges ab.

Der Lenker umfuhr die Sperre vorerst, konnte aber auf Grund der verringerten Geschwindigkeit in der Jedlersdorfer Straße 182 angehalten und festgenommen werden.

Er hatte eine offensichtliche Schussverletzung im Bereich des Oberschenkels erlitten.

Die Beamten leisteten sofort Erste-Hilfe und der 43-Jährige wurde schwerverletzt von der Wiener Berufsrettung in ein Krankenhaus gebracht. Laut ersten Informationen ist sein Gesundheitszustand stabil.