17.6.2022 – Schwere Körperverletzungen und Raub mit drei Festnahmen in Wien

19.6.2022 Wien. Mehrere Blaulichtfahrzeuge wurden am vorgestrigen Tag im 23. Bezirk benötigt. Am Einsatzort stellte sich die Situation vorerst sehr unübersichtlich dar, konnte jedoch aufgrund des raschen Einschreitens und der guten Koordination der Beamten rasch geklärt werden.

Ein 20-Jähriger soll einem 28-Jährigen aus bisher unbekanntem Grund mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen haben. Als dieser zu Boden ging, sollen drei weitere Männer auf den 28-Jährigen eingeschlagen bzw. eingetreten haben.

Zwei Passanten bemerkten die Schlägerei und wollten dem Opfer zur Hilfe kommen. Bei dieser Hilfeleistung soll ein 30-Jähriger von einem der vier beteiligten Personen mit einem Messer in den Bauch gestochen und schwer verletzt worden sein. Im Anschluss sollen die vier Männer in Richtung Dreiständegasse geflüchtet sein.

Daneben kam es zu einer weiteren Straftat durch die gleichen Tatverdächtigen. Ein 21-Jähriger ist mit mehreren Personen im Özeltpark zusammengesessen. Plötzlich soll der 20-Jährige auf das Opfer zugekommen sein und ihn aufgefordert haben, seine Uhr herauszugeben. Als das Opfer dieser Aufforderung nachkam soll der Tatverdächtige 500 Euro gefordert haben, wenn er seine Uhr zurückhaben möchte.

Auch dieser Aufforderung kam das Opfer nach. Daraufhin soll der 21-Jährige von einem weiteren Tatverdächtigen festgehalten und von dem 20-Jährigen geschlagen worden sein. Dem Opfer ist es gelungen sich loszureißen und zu flüchten.

Im Zuge der Streifung nach den Tatverdächtigen Personen konnten drei der vier Männer angehalten werden. Zwei 20-Jährige (russische Föderation, polnischer Staatsangehöriger) und ein 19-Jähriger (russische Föderation) wurden festgenommen.

Ein 30-Jähriger wurde von der Berufsrettung Wien mit einer lebensbedrohlichen Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Sein gesundheitlicher Zustand ist stabil.

Der 28-Jährige wurde ebenfalls mit schweren Verletzungen von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht.

Das Opfer des Raubüberfalles erlitt ebenfalls Verletzungen im Bereich des Kopfes. Die Uhr konnte bis dato nicht aufgefunden werden.