6.1.2019 – Lawinenabgang mit Todesfolge am Diedamskopf

7.1.2019 Vorarlberg. Ein 26-jähriger Skifahrer und eine 25-jährige Skifahrerin begaben sich am 6.1.2019 ins Skigebiet Diedamskopf in Schoppernau. Beide waren mit entsprechender Lawinen-Notfallausrüstung ausgestattet.

Im Zuge der letzten Abfahrt auf der blau markierten Piste 20 blieben beide Skifahrer im Bereich Mitteldiedamskopf-Alpe am Pistenrand stehen. Dort verließ der 26-Jährige die Piste und begab sich in den freien Schiraum (Lawinenwarnstufe 4).

Unmittelbar danach löste sich ein Schneebrett, welches als Lawine abging und in weiterer Folge den Skifahrer mitriss und verschüttete.

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Seine Begleiterin, welche auf der gesicherten Piste stehengeblieben war, fuhr daraufhin im Lawinenkegel ab und konnte mittels Oberflächen-Suche die aus dem Schnee ragenden Beine/Skischuhe ihres Begleiters ausmachen.

Die Frau setzte einen Notruf ab und begann unverzüglich, den verschütteten Mann freizuschaufeln. Dabei wurde sie von eintreffenden Helfern und der verständigten Bergrettung unterstützt.

Der aus Deutschland stammende Skifahrer wurde nach seiner Bergung längere Zeit reanimiert. Die Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

Einsatzkräfte: Bergrettung Au mit 10 Personen, Bergrettung Schoppernau mit 15 Personen, Feuerwehr Schoppernau mit 20 Personen, Notarzt, drei Beamte der Alpinpolizei, KIT-Team

Polizeiinspektion Au