Versammlungen am 26.2.2022 in Innsbruck 🗓

26.2.2022 Innsbruck/Tirol. Am Nachmittag des 26.2.2022 fanden in Innsbruck 4 Versammlungen, wobei eine davon nicht angemeldet war, statt. Die Versammlungen „Politische Verbrechen im ursprünglichen Sinne des Faschings“, „Gegen russischen Krieg in der Ukraine“ sowie die Versammlung „Nein zum Krieg“ und die unangemeldete Versammlung“ Spaziergang“ verliefen im Allgemeinen friedlich und es kam zu keinen Zwischenfällen.

• Bei der unangemeldeten Versammlung „Spaziergang“ versammelten sich ab 15:00 Uhr ca. 40 Personen am Landhausplatz in Innsbruck. Gegen 15:45 Uhr wurden die Teilnehmer mobil und begangen am Gehsteig einen Spaziergang durch die Innsbrucker Innenstadt. Gegen 16:30 Uhr verband sich ein Teil der Teilnehmer in der Resselstraße mit den Personen des Autocorsos. Bei dem „Spaziergang“ kam es zu keinen Beanstandungen. Von Seiten der Polizei werden Nacherhebungen zu einem evt. Verantwortlichen geführt.

• Die angemeldete Versammlung „Politische Verbrechen im ursprünglichen Sinne des Faschings“ begann um 14:00 Uhr in der Maria-Theresien–Straße in Innsbruck und endete ohne Zwischenfälle um 17:45 Uhr. Es waren ca. 60 Teilnehmer vor Ort.

• Bei der angemeldeten Versammlung „Gegen russischen Krieg in der Ukraine“ versammelten sich gegen 17:00 Uhr im Bereich der Maria-Theresien-Straße ca. 150 Personen. Bei der Standkundgebung wurde gebetet und gesungen. Um 18:25 Uhr wurde die Standkundgebung als beendet erklärt. Es kam zu keinen Zwischenfällen.

• Die angemeldete Versammlung zum Thema „Nein zum Krieg – gegen Krieg in der Ukraine“ begann um 17:45 Uhr ebenfalls in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck. Nach mehreren Redebeiträgen begann der Marsch um 18:55 Uhr mit ca. 1.100 Teilnehmern durch die Innsbrucker Innenstadt. Die Demonstranten bestanden aus Ukrainer, ANTIFA, sowie andere Teilnehmer. Um 19:40 Uhr wurde die Versammlung für beendet erklärt. Es kam zu keinen Zwischenfällen.

Bei den angeführten Versammlungen kam es zu insgesamt 3 Verwaltungsanzeigen.

Für die Überwachung der vier Versammlungen standen ca. 30 Polizeibeamt*innen im Einsatz.