7.4.2021 – Verdacht des Mordes in Graz

7.4.2021 Graz/Steiermark. Ein 43-Jähriger steht im dringenden Tatverdacht, Mittwochmorgen, 7. April 2021, seiner 38-jährigen Gattin tödliche Verletzungen zugefügt zu haben. Der Mann stellte sich selbst in einer Polizeiinspektion.

Gegen 08:30 Uhr kam ein 43-jähriger afghanischer Staatsbürger in eine Grazer Polizeiinspektion und teilte in gebrochenem Deutsch mit, dass er soeben seine Gattin umgebracht habe.

Eine Polizeistreife begab sich sofort zur Wohnung des Mannes in der Idlhofgasse und fand in der Küche die 38-jährige Gattin mit tödlichen Verletzungen am Boden liegend vor.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der 43-Jährige seiner Gattin mit einem Küchenmesser die tödlichen Verletzungen zugefügt haben.

Der 43-Jährige wurde noch in der Polizeiinspektion festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine gerichtliche Obduktion der Leiche an. Weitere Erhebungen hinsichtlich des genauen Tathergangs und der Motivlage werden vom Landeskriminalamt geführt.

Das Paar lebte mit seinen vier Kindern, zwei Mädchen im Alter von 8 und 12 Jahren, sowie zwei Jungen im Alter von 14 und 17 Jahren in der Wohnung. Die Kinder waren zum Zeitpunkt der Tat nicht in der Wohnung. Sie werden von Mitarbeitern des Jugendamtes der Stadt Graz in Zusammenarbeit mit Mitgliedern eines Kriseninterventionsteams betreut.