7.2.2019 – Lawinenabgang in Bad Gastein

8.2.2019 Bad Gastein/Salzburg. Am 7.2.2019, nachmittags, brachen drei österreichische Staatsbürger (27, 28, und 30 Jahre alt) zu einer Skitour in Sportgastein auf. Ihr Ziel war der Sperauerkopf und die anschließende Abfahrt über die Lange Wand.

Gegen 14:45 Uhr befanden sie sich im Aufstieg auf einer Seehöhe von 2120 m in einem mit Triebschnee gefüllten Nordwesthang.

Plötzlich gab es ein sogenanntes „Wummgeräusch“ und die Schneedecke senkte sich. Gleichzeitig löste sich ein Schneebrett in einer Breite von ca. 40 Meter. Der Anriss war von ca. 20 cm bis zu 1 Meter hoch.

Alle Beteiligten wurden im ersten Moment vom Schneebrett erfasst. Die ersten beiden Beteiligten konnten sich im Auslösebereich halten. Der 3. Beteiligte, der als Letzter unterwegs war, wurde mitgerissen.

Das Schneebrett kam nach etwa 60 Höhenmetern wieder zum Stillstand. Das Lawinenopfer kam dort teilverschüttet, am Rücken liegend, zum Stillstand und schaffte es aus eigener Kraft sich zu befreien.

Die drei Skifahrer wurden vom Polizeihubschrauber mittels Seilbergung aus dem Lawinenbereich geholt und ins Tal geflogen. Sie waren mit der Sicherheitsausrüstung für Skitouren ausgestattet und wurden nicht verletzt.

Am Einsatz waren die Alpinpolizei, die Flugpolizei und die Bergrettung Bad Gastein beteiligt.