4.8.2018 – Unfall mit Waldviertelbahn

5.8.2018 Niederösterreich. Am 4. August 2018, um 14:19 Uhr, lenkte ein 43-jähriger Triebfahrzeugführer das Schienenfahrzeug Bombardier VT 11 im Gemeindegebiet von Brand-Nagelberg auf der Trasse der Waldviertel Schmalspurbahn aus Richtung Litschau kommend in Richtung Alt-Nagelberg, Bezirk Gmünd.

Zur gleichen Zeit lenkte eine 20-Jährige aus dem Bezirk Gmünd einen Pkw auf der Landesstraße 66 aus Richtung Brand kommend in Richtung Langegg.

Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 26–Jähriger aus dem Bezirk Gmünd und im Fond des PKWs befand sich ein 27–Jähriger aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya.

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Alle Insassen des Pkw waren angegurtet.

Bei Bahnkilometer 14,771 übersetzte der Triebwagenlenker nach mehrmaligem Absetzen eines akustischen Signals die ungeregelte Eisenbahnkreuzung mit der Landesstraße 66.

Genau zu diesem Zeitpunkt übersetze die 20-Jährige mit dem Pkw die Eisenbahnkreuzung, wobei es zum Zusammenstoß kam.

Der Pkw wurde ca. 50 Meter weit von dem Schienenfahrzeug mitgeschleift, bevor die Fahrzeuge zum Stillstand kamen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motor aus dem Motorraum des Fahrzeuges gerissen und die Insassen eingeklemmt.

Die im Fahrzeug eingeklemmten Personen wurden durch die Feuerwehren Brand, Steinbach, Amaliendorf, Schrems und Stadt Gmünd geborgen.

Die Schwerverletzten wurden medizinisch erstversorgt und in weiterer Folge mit den Notarzthubschraubern C2 und C10 bzw. einem Rettungswagen in die Universitätsklink Linz, Universitätsklinik St. Pölten und das Landesklinikum Horn eingeliefert.

Der Triebwagenfahrzeugführer sowie die Insassen des Zuges wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Am Pkw entstand Totalschaden, am Schienenfahrzeug der NÖVOG entstand erheblicher Sachschaden.

Eine Bergung des entgleisten Zuges erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.