Tag des offenen Pfänder Tunnels

28.6.2013 Wien (OTS). Ab 4. Juli wird das „Nadelöhr“ Pfänder Tunnel auf der Rheintal Autobahn (A14) entschärft: Der Verkehr wird – rechtzeitig zu Ferienbeginn – durch zwei Röhren rollen, Staus und Blockabfertigungen sollen damit der Vergangenheit angehören.

„Zudem erhofft man sich durch den zweiröhrigen Ausbau eine spürbare Verkehrsentlastung des Bregenzer Stadtgebietes sowie der Vorarlberger Straße (L190) im Bereich Lochau – Bregenz“, schätzt ÖAMTC-Verkehrsexperte Goran Bojo die Lage ein. „Allerdings“, so gibt Bojo zu bedenken, „könnte das Aus der 2008 eingeführten Korridorvignette durchaus Einfluss auf das Verkehrsgeschehen auf den Ausweichrouten nehmen“.

Die Sonderregelung „Korridorvignette“ mit einem verbilligten Mauttarif für das Autobahnteilstück von der Deutschen Staatsgrenze bis zur Ausfahrt Hohenems (in beiden Richtungen) wird mit 3. Juli aufgehoben. „Es sollten die Verkehrsentwicklung des niederrangigen Straßennetzes genau beobachtet und entsprechende Maßnahmen schon vorab überlegt werden, um gegebenenfalls rasch reagieren zu können“, so der ÖAMTC-Experte.

ÖAMTC beim Tag des offenen Pfänder Tunnels

Bereits am Sonntag, 30. Juni, haben Interessierte beim „Tag des offenen Pfänder Tunnels“ von 11:00 bis 17:00 Uhr die Möglichkeit, die
sanierte Bestandsröhre zu besichtigen. Geboten werden viel Information und Unterhaltung.

Der ÖAMTC Vorarlberg wird mit Pannen- und Abschleppfahrzeugen vor Ort sein. „Im Mittelpunkt stehen Informationen rund ums Thema Nothilfe auf der Rheintal Autobahn und im Pfänder Tunnel“, berichtet Jürgen Wagner vom ÖAMTC in Dornbirn.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gratis, mit dem Auto
gelangt man über den Zubringer Bregenz (A14) und die Abfahrt Weidach
in nur wenigen Gehminuten zum Südportal des Pfänder Tunnels.

Parkplätze stehen jedoch nur begrenzt zur Verfügung.

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