7.5.2022 – Schwerpunkteinsatz auf der A1 im Bereich von St. Pölten

7.5.2022 St. Pölten/Niederösterreich. Bedienstete der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich, Kraftfahrwesen/Güterverkehr und der Autobahnpolizeiinspektionen Melk, Krems und Altlengbach führten im Zeitraum vom 6. Mai 2022, 16.00 Uhr, bis zum 7. Mai 2022, 02.00 Uhr, gemeinsam mit den technischen Sachverständigen vom Amt der NÖ Landesregierung einen Schwerpunkteinsatz hinsichtlich des technischen Zustandes von Fahrzeugen durch.

Die Besonderheit dieses am Parkplatz der A1 – Raststation St. Pölten durchgeführten Einsatzes war, dass gleichzeitig mit zwei mobilen Prüfzugteams parallel Kontrollen durchgeführt wurden.

Trotz widriger Witterungsbedingungen wurden insgesamt 42 Fahrzeuge, überwiegend Schwerverkehr, kontrolliert und bei diesen insgesamt 91 schwere technische Mängel festgestellt. Elf dieser Fahrzeuge waren technisch in einem so desolaten Zustand, dass bei ihnen sofort an Ort und Stelle die Kennzeichentafeln und der Zulassungsschein abgenommen wurden.

17 Mal wurden derart schwere technische Mängel festgestellt, dass diese von den technischen Sachverständigen mit „Gefahr im Verzug“ beurteilt wurden. Größtenteils handelte es sich dabei um die Funktion der Bremsen sowie auch um Mängel an den Reifen, der Aufhängung und des Aufbaues.

Bei einem leichten Anhänger aus Rumänien wurde an der Anhängekupplung und am rechten Radlager jeweils ein so schwerer technischer Mangel festgestellt, dass diese mit „Gefahr im Verzug“ eingestuft wurden. Die Kugelkupplung war sehr stark ausgeschlagen und eingerissen und das rechte Radlager wies ein Spiel von ca. 10 -20 mm auf. Es bestand die Gefahr, dass sich der Anhänger während der Fahrt vom Zugfahrzeug lösen und das Rad verlieren hätte können.

Bei einem weiteren schweren Anhänger aus Rumänien wurde ebenfalls mehrmals „Gefahr im Verzug“ an der Bremsanlage, der Bereifung und an den Felgen festgestellt.

Eine sofortige Kennzeichen- und Zulassungsscheinabnahme war bei beiden Fahrzeugen die Folge.

Weiters wurden bei diesem Schwerpunkteinsatz noch 23 Anzeigen wegen Überschreitungen der zulässigen Gewichtsgrenzen und zwölf Anzeigen wegen weiterer Verwaltungsübertretungen an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde erstattet.

40 vorläufige Sicherheitsleistungen in der Höhe eines Gesamtbetrages von rund € 15.000,– wurden eingehoben und 29 Organstrafverfügungen ausgestellt.

20 Mal wurde die Weiterfahrt mit den Fahrzeugen untersagt.