29.7.2013 – Unfall auf A1

30.7.2013 Oberösterreich. Am 29. Juli 2013, gegen 14:45 Uhr, ereignete sich auf der A1, Richtungsfahrbahn Salzburg im Gemeindegebiet von Schörfling ein Verkehrsunfall mit Verletzung, worauf sich ein Rückstau bildete:

Ein 57-jähriger Kraftfahrer aus Hofkirchen an der Trattnach fuhr mit einem Sattelzugfahrzeug mit Sattelanhänger, der mit Maleinsäureanhydrit beladen war, ebenfalls in Richtung Salzburg und musste sein Fahrzeug wegen des sich bildenden Rückstaus stark abbremsen.

Der nachfolgende 36-jährige Kraftfahrer aus Niederösterreich konnte das von ihm gelenkte Sattelzugfahrzeug mit Sattelanhänger, der mit einem Kettenbagger beladen war, nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen, worauf er auf den mit 22,74 Tonnen Maleinsäureanhydrit beladenen Sattelanhänger, der schon fast zum Stillstand gekommen war, hinten auffuhr.

Das Sattelzugfahrzeug des 36-Jährigen begann sofort zu brennen, worauf der 57-Jährige noch versuchte, den Brand mit zwei Feuerlöschern zu löschen, was ihm aber nicht mehr gelang.
Ob der 36-jährige Kraftfahrer sofort beim Anprall getötet wurde oder im Fahrzeug verbrannte, kann nicht gesagt werden.

Die A 1 musste in beiden Richtungen wegen der Bergungsarbeiten und der austretenden giftigen Dämpfe total gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Wien musste in Seewalchen, in Fahrtrichtung Salzburg in Regau von der Autobahn abgeleitet werden, worauf sich umfangreiche Staus in beiden Richtungen bildeten. Am Unfallsort waren acht Feuerwehren mit 80 Mann im Einsatz.

Die gesamten ADR-Erhebungen wurden von Beamten der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich durchgeführt. Im Zuge dieser Erhebungen konnten beim Lenker des mit Gefahrgut beladenen Sattel-Kfz keine Übertretungen festgestellt werden.
Ein Pkw wurde durch die austretende Säure benetzt. Ob es dadurch zu Beschädigungen gekommen ist, kann nicht gesagt werden. Eine Verletzung des Lenkers ist nicht bekannt.

Aufgrund der Gefährlichkeit der Ladung in Verbindung mit dem Brand des Sattelzugfahrzeuges konnte die Leiche des auffahrenden Lenkers erst gegen 22:50 Uhr aus dem total beschädigten Sattelzugfahrzeug geborgen werden.

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