Kärntner Klima- und Energiemodellregionen starten Online-Informationsreihe

18.2.2021 Kärnten. Klagenfurt (LPD). Die Kärntner Klima- und Energiemodellregionen (KEM) luden diese Woche, Montag, zu einer ersten Online-Informationsveranstaltung rund um die Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienzsteigerung ein.

Schwerpunkt der Auftaktveranstaltung bildete dieses Mal das für Kärnten sehr wichtige Thema Photovoltaik. Mehr als 300 Kärntnerinnen und Kärntner waren mit dabei, um sich über technische Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten zu informieren und sich mit Fachleuten wie Alexander Simader auszutauschen.

„Kärnten ist ein Sonnenland. Dieses sehr große Potenzial der klimaneutralen Stromgewinnung muss genutzt werden, wenn wir die Klimaziele erreichen und unsere Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Energien dynamisch weiter ausbauen wollen. Wer jetzt in Photovoltaik investiert und die Fördermöglichkeiten nutzt, spart mittelfristig bares Geld und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Kärnten setzt beim auf PV-Ausbau auf Dächer und Infrastrukturflächen. Die Verbauung von wertvollen Freiflächen soll im Sinne der Nachhaltigkeit vermieden werden, auch um unser schönes Landschaftsbild zu erhalten“, so Umweltreferentin Sara Schaar.

Das Konzept der Klima- und Energiemodellregionen (KEM) wird in Kärnten seit 2009 umgesetzt. Mittlerweile nehmen 17 Regionen mit 99 Gemeinden und mehr als 320.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an diesem Programm teil. Der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energieträger sowie das Vorantreiben eines nachhaltigen Wirtschaftens in den einzelnen Regionen steht dabei im Fokus. Eine KEM-Managerin oder ein KEM-Manager des Landes Kärnten ist dabei jeweils koordinierend für die Region tätig.

„Die Klima- und Energiemodellregionen (KEM) sind wichtige Partner in punkto Energieeffizienz, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung in unserem Bundesland. Gemeinsam mit den Programmen E5 (Energieeffiziente Gemeinden), KLAR (Klimawandelanpassungsregionen) und der Arbeit des Klimabündnisses werden dadurch mittlerweile 95 Prozent der Kärntner Bevölkerung erreicht“, so Schaar.

Weitere Informationen zu den Online-Informationsveranstaltungen sowie zum KEM-Programm gibt es bei Martin Granitzer, Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 8, Flatschacher Straße 70, 9020 Klagenfurt; E-Mail: martin.granitzer@ktn.gv.at