„Am Schauplatz Gericht“ 18.7.2013 in ORF 2

„Am Schauplatz Gericht“ am Donnerstag, 18.7.2013, um 21:05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS). „Am Schauplatz Gericht“ berichtet am Donnerstag, dem 18. Juli 2013, um 21:05 Uhr, in ORF 2 über Häuser, die wahrscheinlich bald nicht mehr stehen werden. Und über Menschen, die versuchen, gegen den drohenden Abriss ihres Heims zu kämpfen.

Es geht dabei um eine schwierige Beziehung zwischen Mutter und Tochter, um einen eigenwilligen Miteigentümer, der ein wichtiges Dokument partout nicht unterschreiben will, und um den Adoptivsohn einer alten Bäuerin, der hohe Kredite auf deren Hof aufgenommen hat und sie dann ermorden ließ.

In der Wilhelminenstraße in Wien steht eine Kleingartensiedlung. Neun Parteien teilen sich dort als Miteigentümer ein Grundstück. Doch ihre Gartenhütten sind baubehördlich nicht genehmigt. Das Problem wäre zu lösen: Man könnte alle Gebäude nachträglich legalisieren, dazu müssten aber alle neun Miteigentümer ein Antragsformular unterschreiben. Doch ein einziger weigert sich, er hat eigene Pläne für den Grund. Deshalb sollen jetzt alle Gartenhütten abgerissen werden.

Auch Frau J. hat ein Problem mit einem illegal auf Grünland gebauten Haus. Ihre Mutter hatte einst von der Gemeinde Wien ein Grundstück gepachtet und ihrer Tochter erlaubt, ein altes Wirtschaftsgebäude
umzubauen und zu renovieren.

Vor 14 Jahren ist Frau J. samt Kind dort eingezogen, von einer fehlenden Baubewilligung habe sie nichts gewusst, sagt sie. Jetzt droht der Abbruch. Schuld sei die Mutter, sagt Frau J. Diese wäre nach einem Streit in der Familie zur Baubehörde gegangen, hätte den Schwarzbau angezeigt und einen Abriss verlangt.

Am 19. März 2009 wurde die steirische Landwirtin Josefa G. mit einer Axt erschlagen. Ein Gericht verurteilte ihren Adoptivsohn wegen Anstiftung zum Mord zu lebenslanger Haft. Frau G. hinterlässt drei Kinder, die jedoch nichts erben werden. Die Mutter hatte nämlich Haus und Hof ihrem Adoptivsohn geschenkt. Die Kinder versuchen, die Schenkung ihres Elternhauses an den späteren Mörder wegen Undanks gerichtlich widerrufen zu lassen.

Doch es droht die Zwangsversteigerung. Denn der Adoptivsohn hatte absurd hohe Kredite mit dem Haus besichern lassen, die Bank hüllt sich über diese Geschäfte in Schweigen und will die Liegenschaft verwerten. Wird der Grund versteigert und das Haus abgerissen?

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf derVideo-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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