AIRPOWER13 in Zeltweg

28.6.2013 Wien (OTS/BMLVS) – Heute, Freitag, eröffnete Verteidigungsminister Gerald Klug die AIRPOWER13.

Bis Samstagabend erwartet die Besucher am Fliegerhorst Hinterstoisser im obersteirischen Zeltweg ein abwechslungsreiches Programm. Über 200 Flugzeuge aus 21 Nationen zeigen sich in Flugvorführungen und im sogenannten „Static Display“ am Boden. Das Bundesheer nimmt mit rund 60 Fluggeräten teil. Der Eintritt ist frei. Bis Freitagmittag trafen bereits über 100.000 Besucher aus ganz Österreich in Zeltweg ein.

Die Verkehrssituation blieb heute trotz des Besucheransturms ruhig.
Grund dafür war das Verkehrsleitsystem, das die Fahrzeugströme gezielt auf die rund 60.000 Parkplätze führte. Zurückzuführen ist dies auf die bewährte Kooperation zwischen Polizei und Bundesheer.
Zusätzlich nutzen viele Gäste der AIRPOWER13 die Möglichkeit der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Bundesminister Klug ist die AIRPOWER13 eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit des Bundesheers unter Beweis zu stellen und das Heer in den Mittelpunkt der Gesellschaft zur rücken.
Daher stellte Klug für die Zukunft klar: „Es wird keine längeren Pausen bis zur nächsten Airshow geben, ich kann mir durchaus vorstellen, dass es 2015 wieder eine erfolgreiche Airshow gibt.“
Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Mitarbeitern, Partnern und zivilen Einrichtungen für die Mitarbeit sowie bei der Murtaler Bevölkerung für ihre Zustimmung und ihr Verständnis.

Die Aufgaben der Luftstreitkräfte sind unter anderem die Luftraumüberwachung und der Lufttransport. Im Hochwasser-Einsatz der
letzten Wochen unterstützte die Hubschrauberflotte bei der Dammverstärkung, Evakuierung, Erkundung und dem Lösen von Verklausungen. Hier in Zeltweg können die Piloten Ausschnitte aus ihrem fliegerischen Können präsentieren. Gezeigt werden verschiedenste Szenarien aus dem Einsatzalltag des Bundesheeres im In- und Ausland.

Nicht nur in der Luft sondern auch am Boden können die Besucher die
Luftfahrzeuge bestaunen. Unter die Militärluftfahrzeuge in ihrer
grauen und grünen Lackierung mischen sich einige „bunte Vögel“. Die
bisherig bestehenden Sonderlackierungen des Bundesheeres wie jene der
OH-58 Kiowa und der PC-7 Viper wurden heute durch eine neue ergänzt.
Eine blauglänzende Pilatus Porter PC-7, versehen mit den
Jubiläumsjahreszahlen, wurde der Öffentlichkeit präsentiert.

Die PC-7 wurde als Schulflugzeug für Militärpiloten gebaut, kann aber
auch Einsatzaufgaben übernehmen. Bewaffnet mit zwei 12,7 mm
Maschinengewehren werden die Maschinen auch zur Begleitung von
langsam fliegenden Luftfahrzeugen wie beispielsweise Hubschraubern
oder auch zur Luftraumsicherung eingesetzt. Hier kommt den Piloten
die Wendigkeit dieser Maschine zugute, die auch kunstflugtauglich
ist. So sind immer wieder Maschinen bei der
Luftraumsicherungsoperation in Davos im Einsatz.

Mindestens 14 Monate muss jeder Bundesheerpilot auf der PC-7 trainieren, bis er auf anderen Flugzeugtypen ausgebildet wird. Die zwölf vom Bundesheer angekauften und seit 30 Jahren absturzfrei betriebenen Maschinen haben mittlerweile 50.000 Flugstunden geleistet.

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