Osterbilanz 2021 im Burgenland

6.4.2021 Burgenland. Zum Osterwochenende zieht die Landespolizeidirektion Burgenland Bilanz zum Osterverkehr und zur Corona „Osterruhe“.

Verkehr

Am vergangenen Osterwochenende ereigneten sich im Burgenland zwei Verkehrsunfälle (Bezirk Jennersdorf und Oberpullendorf) wobei dabei jeweils eine Person leicht verletzt wurde (2020 drei Unfälle).

Insgesamt wurden 2.201 Anzeigen oder Organmandate wegen Geschwindigkeitsüberschreitung erstattet (2020 990 Anzeigen und OM).

Neun Lenker wurden wegen Alkoholisierung angezeigt und dabei drei Führerscheine vorläufig abgenommen (2020 zwei Anzeigen und zwei Führerscheinabnahmen).

Der höchste gemessene Alkoholwert wurde bei einem 32-jährigen Autolenker aus dem Bezirk Eisenstadt mit 1,86 Promille gemessen.

Im Ortsgebiet von Jois, Bezirk Neusiedl am See, wurde am 3. April 2021 ein Fahrzeug anstatt der erlaubten 50 km/h mit 97 km/h mittels Radars gemessen und zur Anzeige gebracht.

Auf der S 31 wurde im Gemeindegebiet von Mattersburg eine Zivilstreife von einem PKW mit überhöhter Geschwindigkeit überholt.

Bei der anschließenden Lenk- und Fahrzeugkontrolle stellte sich heraus, dass die drei aus Wien stammenden Männer, unterwegs waren privat einen PKW im Bezirk Oberpullendorf zu kaufen.

Da die Fahrzeuginsassen auch keinen gemeinsamen Wohnsitz hatten, sich ohne Mundschutz im Fahrzeug befanden, wurden sie neben der Geschwindigkeitsüberschreitung auch nach dem CORONA-Maßnahmengesetz angezeigt.

Corona

Seit Beginn der Corona-Osterruhe wurden nach dem Corona Maßnahmengesetz im gesamten Burgenland während des ab 1.4.2021 geltenden Lockdowns bis einschließlich Ostermontag 139 Anzeigen erstattet und 113 Organmandate eingehoben.

Die Anzeigen richteten sich hauptsächlich gegen Übertretungen zur Nichteinhaltung der Ausgangssperre, der Nichtbeachtung der Abstandsregeln und der Trageverpflichtung einer FFP2-Maske.
Im Bezirk Mattersburg wurden dabei bei einer privaten Grillfeier neben den vier Hausbewohnern sieben Gäste angezeigt.